Gerhard Drexler / FDP Freyung-Grafenau

Ehem. Mitglied des Deutschen Bundestages

Veranstaltung Liberaler Mittelstand in Grafenau

Wissenschaftsminister sagt FH Aussenstelle für Spiegelau zu

Von Caroline Strang
Grafenau. Das Wichtigste vorab: Wolfgang Heubisch, Bayerischer Staatsminister für Wissenschaft, Forschung und Kunst , wird sich konsequent dafür einsetzen, dass eine FH-Außenstelle nach Spiegelau kommt. Dass dieses Vorhaben schon ziemlich weit fortgeschritten sei, konnte man bei der Podiumsdiskussion „Zukunftsregion Bayerwald?“, die von FDP-Bundestageskandidat und Vorsitzenden der Liberalen Mittelstandsunion, Gerhard Drexler, organisiert und von Dr. Franz Maximilian Zwiebel moderiert wurde, heraus hören. Der Antrag dazu ist schon seit gut einem Jahr gestellt. Doch nun will sowohl das Wirtschafts- als auch das Wissenschaftsministerium das Projekt mit Nachdruck unterstützen und es noch im November in den Nachtragshaushalt mit einbringen.



Um welche Summe es dabei geht, wurde nicht bekannt. Gerhard Drexler geht allerdings von einem ähnlichen Betrag aus, wie er in Freyung und Teisnach anfällt, also rund vier Millionen Euro. Es fehle nur noch das Okay des Finanzministers - und dazu sagte Heubisch klar: „Fahrenschon wird sich dem Antrag nicht entziehen können“. Die Erfolgschancen sind also sehr gut, wie Heubisch unterschwellig bei der Podiumsdiskussion im Grafenauer Bürgersaal immer wieder betonte.
Heubisch strahlte dabei eine Zuversicht aus, die die rund 60 Teilnehmer an der Podiumsdiskussion mit einem guten Gefühl in die Nacht entließ. Es pressiere, damit die Fördermittel im Nachtragshaushalt noch eingestellt werden können, so Heubisch. „Ich will das als eine Art Testlauf starten und für diese Region einfordern.“
Der Präsident der FH Deggendorf, Prof. Dr. Reinhard Höpfl, sprach davon, dass auch die FH bei diesem Projekt schon „einen Fuß in der Tür“ habe. „Glas und Optik sind Schlüsseltechnologien und haben Zukunft, es besteht die Möglichkeit, gemeinsam mit Hochschulpartnern zu arbeiten“, so Höpfl.

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Zusammenarbeit mit Uni Bayreuth geplant

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Liberaler Mittelstand VLM - Motor der Region
Liberaler Mittelstand VLM - Motor der Region


Ein Konzept für den geplanten Technologie-Campus in Spiegelau haben Bürgermeister Josef Luksch, Landrat Ludwig Lankl und Professor Dr. Peter Sperber von der FH-Deggendorf schon seit längerem entworfen, Gerhard Drexler hat es nun an Heubisch weitergeleitet. In dem Begleitschreiben heißt es: „Der Technologie-Campus (TC) Spiegelau soll sich hauptsächlich auf die Untersuchung und Entwicklung von Prozessen zur ,heißen‘ Glastechnologie konzentrieren. Er ergänzt damit ideal den TC Teisnach, in dem Technologien zur ,kalten‘ Glasbearbeitung untersucht werden. “
Eine Zusammenarbeit mit der Universität in Bayreuth, die schon mit Firmen in Spiegelau zusammen forscht, werde angestrebt. Als Forschungsschwerpunkte in Spiegelau sind unter anderem die Optimierung der Glasschmelztechnologie, das hochreine Glasschmelzen, die Entwicklung neuer Spezialgläser und die Entwicklung neuer Messtechnik vorgesehen.
Kurt Zettl, 2. Bürgermeister von Spiegelau, ist sehr froh über die Aussagen von Heubisch. „Ich glaube daran, dass wir die FH-Außenstelle jetzt bekommen werden“, sagte er auf Nachfrage der PNP. Er ist so optimistisch, weil die Zusage zur Hilfe für die gebeutelte Gemeinde nun deutlich und öffentlich geäußert wurde. Die Gemeinde sei bereit, das Ihre zum Gelingen des Projektes beizutragen. „Unsere Aufgabe wäre es, Gebäude und Grundstücke zur Verfügung zu stellen“, so Zettl. In Frage dafür käme das Gelände des ehemaligen staatlichen Sägewerks, man müsse allerdings erst schauen, was wo möglich sei und die Verhandlungen abwarten. Durch die voraussichtliche Schließung des Nachtmann-Werks in Riedlhütte sei Druck entstanden - „nun haben sie die Notwendigkeit zur Hilfe gesehen und es bewegt sich was“. Derzeit sei alles gut, was in die Gemeinde eingebracht werde. Zettl freut sich über die Möglichkeit neuer Entwicklungen im Bereich Glas. „Die Aussagen waren ein sehr wichtiges Signal und es war gut, dass Politik und Wirtschaft an einem Tisch saßen.“
Doch nicht nur der neue FH-Standort war Thema der Podiumsdiskussion. Minister Heubisch, Gerhard Drexler, Prof. Dr. Reinhard Höpfl, Armin Barbalata, Vorstand der Mindmatics AG, sowie Wirtschaftsprüfer und Steuerberater Prof. Dr. Hans Peter Scharl thematisierten das Thema Zukunft für den Bayerischen Wald.

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Voraussetzungen für Firmen schaffen

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Heubisch und auch Scharl forderten dabei, sich auf die Stärken zu besinnen und ein klares Profil auszuarbeiten. Vor allem Armin Barbalata legte dar, welche Voraussetzungen in der Region geschaffen werden müssen, damit sich Firmen ansiedeln können: Es müsse genügend hochqualifizierte Mitarbeiter geben, Gründungsunterstützungen wie eine gute Infrastruktur, Fördermittel und Gründerzentren, die den Neuunternehmern helfen, müssten angeboten werden. Er selbst stammt aus Waldkirchen, hat seine Firma aber in München angesiedelt, weil dort die Voraussetzungen passten.
Es ging auch darum, Schlüsselbereiche zu finden, die die Zukunft der Region sichern können. Neben Glas war für Minister Heubisch auch der Pflegesektor Thema. Aus dem Publikum kamen als Vorschläge die Bereiche Logistik, Umweltforschung und die Nutzung der Natur als Kraftquelle im spirituellen und künstlerischen Bereich. Heubisch versprach, die Anregungen aufzunehmen - „man muss sich zusammensetzen und die Ideen einbringen“, so seine Aufforderung.
Generell hatte Heubisch nach eigener Aussage einen positiven Eindruck von den Gesprächen in Grafenau. Er habe in den zehn Monaten im Amt gelernt, dass Bayern aus Regionen besteht, „der Kreislauf sind die großen Städte, die Seele Bayerns liegt aber draußen in den Regionen“. Darauf solle man aufbauen. Er forderte die Anwesenden auf, immer wieder den Mund aufzumachen. Dies sagte er auch im Hinblick auf die Breitbandproblematik, die ihm ans Herz gelegt wurde. Mit dem Satz „Ich nehme ja an, dass das Ganze heute Folgen hat“, verabschiedete sich der Minister aus Grafenau und hinterließ große Hoffnungen in der Region.




LESERMEINUNG



CSU war verantwortlich
Zum Bericht „Das Warten auf Zeil hat nichts gebracht“ vom 31. August:
„Minister Martin Zeil wird in unserer Region gegenwärtig zum Sündenbock gestempelt (...). Doch kann ein Mann, der erst ein knappes Jahr im Amt ist, dafür verantwortlich gemacht werden, dass Nachtmann schließt (...)? Wohl kaum, wenn man bedenkt, wer vor ihm in Bayern jahrzehntelang für die Wirtschaft verantwortlich war. Nämlich die CSU, die durch Förderung von Monostrukturen dafür gesorgt hat, dass wir in dieser Wirtschaftskrise besonders anfällig sind. (...) Horst Seehofer empfängt natürlich medienwirksam die Mitarbeiter von Nachtmann und deren Gemeindevertreter. Und natürlich sagt er ihnen (...) jegliche Unterstützung zu, wissend darum, dass Nachtmann trotzdem schließt. (...) Natürlich verstehe ich die Emotionen in Riedlhütte, doch oftmals bringen die (...) unauffälligen Hintergrundgespräche wesentlich mehr als das laute Gegröle (...).“
Renate Selwitschka
Freyung
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Höchst unfair
„Wie mit dem bayerischen Wirtschaftsminister Martin Zeil in den vergangenen Tagen in Sachen Nachtmann umgegangen wurde, ist höchst unfair (...). Martin Zeil war bereits vier Tage nach seinem Amtsantritt in Jandelsbrunn vor Ort, als es galt, den Wohnwagenhersteller Knaus zu retten. Der erfolgreiche Ausgang (...) spricht für das Engagement des Ministers. Im Gegensatz zu Ministerpräsident Seehofer ist Zeil aber keiner, der (...) Dinge verspricht, die nicht zu halten sind.“
Achim Heursch
Mauth
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Leserbriefe sind Äußerungen der jeweiligen Verfasser und brauchen mit der Meinung der Redaktion nicht übereinzustimmen. Die Redaktion behält sich aus Platzgründen Kürzungen vor.

SAXNDI. . .



. . .„Völker hört die Signale“, heißt es in einer Zeile der „Internationale“, einem weltweit bekannten Kampflied der Linken. FDP-Wissenschaftschaftsminister Wolfgang Heubisch hat jetzt im Rahmen einer Podiumsdiskussion im Grafenauer Bürgersaal die Anwesenden aufgefordert, nicht zu kuschen und immer wieder den Mund aufzumachen - sonst wisse man in München nicht, wo die Probleme liegen (siehe Bericht auf der FRG-Regional-Seite).
Das haben wir getan. Vor einiger Zeit wurden wir dafür noch kritisiert. Doch langsam kann unsere Region auch die Früchte ihres Protest ernten. Ministerpräsident Horst Seehofer hat noch einmal betont, den Runden Tisch zur Glaskrise in der Staatskanzlei anzusiedeln und auch mit Nachdruck verfolgen zu wollen.
Auch in Sachen zweite FH-Außenstelle in der Region scheint nun Bewegung gekommen zu sein. Wissenschaftsminister Heubisch vermied es zwar explizit zu sagen, dass die Ansiedlung in Spiegelau nun in trockenen Tüchern sei. Er und sein FDP-Amtskollege Zeil stünden aber hundertprozentig dahinter. Jetzt sei Finanzminister Fahrenschon von der CSU am Zug. Der müsse die nötigen Gelder im Nachtragshaushalt einplanen.
Die Sache ist eigentlich ganz einfach. Der Chef von Fahrenschon ist ja bekanntlich Horst Seehofer. Womit wir wieder am Anfang wären. Nämlich beim Runden Tisch „Glaskrise“ in der Staatskanzlei. Eigentlich kann jetzt nichts mehr schief gehen. Getreu dem Motto: Politiker hört die Signale. Andreas Nigl


UnserRadio

Drexler: Wissenschaftsminister sagt Technologie Campus für Spiegelau zu


München/ Grafenau. Bei der gestrigen Veranstaltung in Grafenau hatte Bayerns Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch frohe Kunde für die Region im Gepäck: der Wissenschaftsminister hat für Spiegelau einen Technologie-Campus (TC) zugesagt.

Allerdings müssen die entsprechenden Mittel dazu noch in einem Nachtragshaushalt bereit gestellt werden. Wie der Freyunger FDP-Bundestagskandidat Gerhard Drexler unserRadio heute in einem Gespräch mitteilte, liege der Ball jetzt bei CSU Finanzminister Georg Fahrenschon.
Im TC Spiegelau soll in Kooperation mit der Uni Bayreuth und der FH Deggendorf hauptsächlich an Prozessen zur sogenannten „heißen“ Glastechnologie geforscht werden.

Damit würde sich der Spiegelauer Technologie Campus auch mit dem Technologie Campus in Teisnach ergänzen, dort soll an der „kalten“Glasbearbeitung geforscht werden.


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